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Kleinleinungen

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Kleinleinungen mit seinen 144 Einwohnern, liegt eingebettet in einer herrlichen Landschaft. Die nördlichen Gefilde der Fluren grenzen an die Vorberge des Südharzes. Dieses dörfliche Idyll im Karstgebiet ist umgeben von Laub- und Mischwald. Kleinleinungen hat den Ortsnamen von seiner Lage an der Leine und seinen Beinamen "Klein" zur Unterscheidung von dem weiter aufwärts an der Leine liegenden Ort Großleinungen.

Im Jahre 1231 folgte die erste urkundliche Erwähnung. Die Schreibweise des Namens wurde in den Jahrhunderten mehrfach geändert, so z. B. 1231 "Linungen", 1349 "Wenigen Linungen" (ein zum Burgamte Qestenberg gehöriges Dorf), 1495 "minor Linungen" (minor bedeutet minus, wenig, klein), 1506 "Linungen minor", nach 1600 "Kleinleinungen". Die Namensendung "ungen" verweist auf eine sehr frühe Ortsgründung (Siedlungsperiode II, etwa 300 - 531 u. Z.). Vermutlich ist das Dorf in der Zeit nach 500 entstanden.

Die Kirche im Ort wurde dem heiligen Sankt Martin geweiht. Von einem mittelalterlichen Bau verblieb bis in die Gegenwart der alte Chorturm, der innen mit einem Kreuzgratgewölbe versehen ist. Das kurze aber breite Schiff mit einem abgewalmten Mansardendach wurde im Jahre 1819 erbaut. Etwa zu dieser Zeit standen bereits 40 Häuser in Kleinleinungen. Die reizvolle Lage im Leinetal begeistert Einheimische wie auch Gäste. Gut begehbare Wanderwege laden zu Spaziergängen in das umliegende Karstgebiet ein. Auf dem neu angelegten Festplatz unter den Linden feiern die Kleinleinunger wie "früher" ihre Feste. Die Dorfjugend zieht es mehr auf den kleinen, direkt an der Leine gelegenen Sportplatz und in den Wintermonaten in ihren Klubraum. Handwerksbetriebe sind im Ort ansässig. 1998 wurde die Gemeinde in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen, so dass in den nächsten Jahren der Ortskern in einem schöneren Bild erscheinen wird.

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