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Questenberg

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Der kleine Ort Questenberg mit 319 Einwohnern, gelegen im Karst mit all seinen typischen Erscheinungsformen bietet Wanderern und Naturfreunden viel Schönes und Interessantes. Da gibt es steil aufragende zerklüftete Gipshänge, "Gletschertöpfe", aktive Bachschwinden. Das Gebiet um Questenberg wurde bereits 1927 zum Naturschutzgebiet erklärt.

Das urkundlich 1397 erstmals erwähnte Dorf bietet aber noch mehr, z. B. die Rolandsfigur (einen der 3 Holzrolande Deutschlands), schmucke Fachwerkhäuser, eine Burgruine mit sehenswerten Ritzzeichnungen im Bergfried, alte Wallanlagen und natürlich die Queste. Die Queste ist das Symbol eines jahrtausend alten germanischen Sonnenwendkultes, der in dem Questenfest, das jedes Jahr zu Pfingsten nach alter Tradition gefeiert wird, weiterlebt. Wer die Begrüßung der Sonne am Pfingstmontag auf dem Questenberge miterlebt, kann sich dem Zauber von Tradition und Landschaft nicht mehr entziehen.


Am Rand des Südharzes in der schönen Karstlandschaft liegt Agnesdorf. Agnesdorf hat 288 Einwohner und ist Ortsteil von Questenberg. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort Angsberg um 1298. Bis 1930 erfolgte vom Regierungspräsidenten Merseburg eine Anordnung zwecks Angliederung an Questenberg. Seit 1542 existiert das Gut in Agnesdorf als freier Hof Angsdorf. Daraus leitet sich vermutlich die heutige Schreibweise Agnesdorf ab. Das Gutshaus steht unter Denkmalschutz. Der Gutspark ist gut erhalten und gepflegt. Hier entstand für die Kinder des Ortsteiles ein Spielplatz. Die Landschaft um Agnesdorf wird mit vom Obstbau geprägt. Für Übernachtungen und das leibliche Wohl sorgt eine Gaststätte mit Pension.

Fachwerkhaus in Agnesdorf