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Schwenda

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Inmitten herrlicher Wälder liegt am südlichem Fuße des Großen Auerbergs (580 m NN), auf dessen Gipfel sich das größte eiserne Doppelkreuz der Welt mit 38 m erhebt, die 627 Einwohner zählende Gemeinde Schwenda. Schon im Jahre 532 wird der Ort erstmals als "Wenda unterm Berg im Harzgau" urkundlich erwähnt.

Sein Name wird zurückgeführt aus "schwenden, schwinden", (d.h. roden, abholzen). In den Jahren 1736 bis 1738 entstand als einer der schönsten sakralen Bauten der Umgebung die Kirche St. Cyriacus und Nicolai. Die Barockkirche ist, nach der Zerstörung der Frauenkirche in Dresden am 13.02.1945, einmalig in Deutschland. Dazwischen sind die Jahreszeichen und die alten Monatszeichen ausgemalt. 1999 wurden die Kuppel und die Wetterfahne neu vergoldet und mit umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Kirche begonnen.

Schwenda ist seit ältester Zeit vorwiegend ein Bauern- und Bergarbeiterdorf gewesen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren Schwendaer Bauern Leibeigene des Grafen zu Stolberg. Bis Ende des 2. Weltkrieges gab es neben einigen Handwerksbetrieben ca. 75 landwirtschaftliche Betriebe, welche meist noch auf Nebeneinkünfte angewiesen waren. In den 50er Jahren wurde die LPG gegründet, die sich in den Jahren bis 1990 zum Spezialbetrieb für Jungrinderaufzucht, Schafproduktion und kooperative Pflanzenproduktion entwickelte.

In richtiger Einschätzung der günstigen klimatischen Bedingungen und der hervorragenden landschaftlich reizvollen Lage wurde Schwenda als Urlauberort erschlossen.

Schwenda hat seinen dörflichen Charakter bewahrt und bietet seinen Gästen die ideale Erholung, bei der man den Alltagsstress vergessen und neue Kraft beim Wandern in wundervoll ursprünglicher Natur schöpfen kann.

Erholungssuchenden, die die Stille der Natur lieben und Entspannung finden wollen, stehen Gästezimmer, Bungalows und Ferienwohnungen zur Verfügung. Im Ort befinden sich zwei gastronomische Einrichtungen. Sie bieten jeweils 50 Gästen Platz und erfüllen gern die Wünsche der Besucher bei Einzel- und Gruppenreisen. Durch die Aufnahme der Gemeinde in das Dorferneuerungsprogramm fallen vor allem die freundlichen Fassaden vieler Häuser, die neuen Fenster und die frisch gedeckten Dächer auf. In den letzten Jahren wurde auch ein Schmutzwasserkanal verlegt und viele Straßen instandgesetzt.