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Alte Pfarre - Neue Wege e.V.

Vorschaubild

Liane Franke

Mittelstraße 32
06536 Südharz OT Hayn (Harz)

Telefon (+49 34658) 90235

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.alte-pfarre-hayn.de

 

Das über 250 Jahre alte, heute unter Denkmalschutz stehende, Pfarrhaus war dem Abriss schon sehr nahe. Dank engagierter Dorfbewohner entging es diesem Schicksal. Über einige Umwege wurde es zum Domizil des "Alte Pfarre - Neue Wege e.V.".

 

Ziel des Vereins ist es, dem altehrwürdigen Fachwerkhaus in Mitten von Hayn wieder neues Leben einzuhauchen. Nach einer gründlichen äußerlichen und innerlichen Sanierung, die noch nicht völlig abgeschlossen ist, finden heute schon wieder vielfältige kirchliche wie weltliche Veranstaltungen im alten Pfarrhaus statt. Für die Jüngsten des Dorfes und seiner Umgebung gibt es regelmäßig Märchenstunden, für interessierte Besucher werden Führungen durch das Haus angeboten und in lockerer Folge gibt es Lesungen, Kino-Veranstaltungen und Vorträge "zu Gott und der Welt". Der große Saal kann auch für Familien- oder Betriebsfeiern gemietet werden.

 

Seien Sie herzlich willkommen, wir freuen uns auf Ihren Besuch - nicht nur am Tag des offenen Denkmals!

 


Aktuelle Meldungen

Tag des offenen Denkmals 2011

(11.09.2011)

Es ist inzwischen schon Tradition, dass der "Alte Pfarre – Neue Wege e.V." am "Tag des offenen Denkmals" seine Türen für jedermann geöffnet hat. Dieses Jahr gab es aber einen ganz besonderen Grund zu feiern: die Nordfassade der „Alten Pfarre“ konnte endlich in Ordnung gebracht werden und damit erstrahlt das über 250 Jahre alte Fachwerkhaus rundherum wieder in neuem Glanz.

Anlässlich dieses Tages gab es ein abwechslungsreiches Programm. Musikalisch eingeladen haben Ingo Einicke mit seinen Musikschülern Alexandra, Jonas, Leon und Marie vom Posaunenchor St. Nicolai aus Wolfsberg. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache durch Gemeindepfarrer Thomas Reim ging es dann musikalisch weiter mit dem Singkreis aus Schwenda, dem Gitarren-Duo "Ritter & Bettge" aus Bennungen sowie dem Hayner Frauenchor.

Anschließend wurden die Gäste in der "Alten Pfarre" mit Kaffee und hausgebackenem Kuchen von den fleißigen Hayner Bäckerinnen bewirtet und auf dem Pfarrhof hatte Gastwirt Rico Benkenstein Deftiges vom Grill zum Frischgezapften zu bieten.

Höhepunkt des Programms war der Auftritt des Weltmeisters im Schnellzeichnen Gero Hilliger aus Berlin. Wer Lust hatte, konnte sich porträtieren lassen, wer zu schüchtern dazu war, hat einfach zugeschaut, wie der Künstler innerhalb kürzester Zeit ein Portrait zeichnet.

Bis zum Auftritt Gero Hilligers gab es die Möglichkeit, sich ausgiebig in der "Alten Pfarre" umzusehen: der Harzklub-Zweigverein Hayn hat mit vielen mühsam aufgestöberten Fotos aus der "guten alten Zeit" einen Besuchermagnet gestaltet, das "Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz" informierte über seine Aktivitäten und Renate Gehlmann aus Sangerhausen zeigte in einer Sonderausstellung einen Teil ihrer großen Puppensammlung. Zusätzlich hielt die Hayner "Spellstowwe" einen Basar mit Kalendern, Bildermappen mit Hayner Impressionen und Handarbeiten ab.

Wir denken und hoffen, dass es für alle unsere Gäste wieder ein unvergesslicher Tag gewesen ist und würden uns auf ein Wiedersehen freuen - spätestens zum nächsten "Tag des offenen Denkmals"?!

Unseren besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle der Dr.-Ernst-Ritter-Stiftung innerhalb der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, allen voran Herrn Dr. Ernst Ritter persönlich, der Sparkasse Mansfeld-Südharz, dem ALFF-Süd, dem Architekturbüro Köber aber natürlich auch den vielen Spendern und Helfern (ausdrücklich auch den nicht namentlich genannten), die die Instandsetzung der "Alten Pfarre" ermöglicht und realisiert haben sowie den Mitgliedern und Freunden des "Alte Pfarre - Neue Wege e.V.", die dazu beigetragen haben, den "Tag des offenen Denkmals" für alle Besucher zum Erlebnis werden zu lassen.

Foto zu Meldung: Tag des offenen Denkmals 2011

„Bauernregeln und Klimawandel“ - Zwischen Legende, Gefühl und Wahrheit

(03.02.2011)

Unter dieser Überschrift fand am 3. Februar 2011 in der „Alten Pfarre“ in Hayn ein Vortrag von Dr. Jurik Müller vom DWD Leipzig statt.

 

Noch heute, im Zeitalter der Wettersatelliten und leistungsstarker Computer, lebt im Volk, insbesondere bei der älteren Generation, eine Vielzahl gereimter und ungereimter Sprüche fort, die sich auf die Vorhersage des Wetters beziehen und auf das vom Wetter abhängige Gedeihen der Feldfrüchte – bekannt als Bauernregeln. Oft sind in dem umfangreichen Schatz der alten Bauernregeln die Grenzen zwischen Unsinn, Aberglaube, Träumen und Hoffnungen der Menschen sowie Erfahrungen von Generationen mehr oder minder eng miteinander verwoben. Auch wenn die Sprüche die Leistungen der modernen Meteorologie nicht ersetzen können, sollten sie doch von Zeit zu Zeit in das Bewusstsein besonders auch jüngerer Menschen gehoben werden, ging doch in der Hektik unserer schnelllebigen Zeit das Gespür für die Vorgänge in der Natur und die Fähigkeit der Beobachtung solcher Vorgänge verloren.

 

Ein großes Dankeschön an Dr. Jurik Müller für diesen interessanten Abend!

 

Hinweis: Im BS Verlag Rostock ist das Buch „Bauernregeln, Wettersprüche und Lostagsreime aus der Feder von Dr. Jurik Müller“ erschienen (ISBN 978-3-86785-006-3).

Außerdem hat er für die Mitteldeutsche Zeitung das "Wetterhoroskop 2011" geschrieben, das wir mit freundlicher Genehmigung der MZ auf unserer homepage veröffentlichen dürfen (siehe Download).

[Wetterhoroskop 2011 von Dr. Jurik Müller [pdf]]

Foto zu Meldung: „Bauernregeln und Klimawandel“ -  Zwischen Legende, Gefühl und Wahrheit

"Das Geheimnis der schwarzen Scheibe"

(23.10.2010)

Unter dieser Überschrift fand am 22. Oktober 2010 in der „Alten Pfarre“ in Hayn der angekündigte Grammophonabend statt.

Otto Butzmann aus Straßberg brachte dazu ein Schrankgrammophon und drei Tischgrammophone sowie eine Unzahl von Grammophon- und Schallplatten mit.

Einführend gab Herr Butzmann einen kurzweiligen Überblick über die Geschichte des „Gerätes zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Tönen“ - so hatte es sein Erfinder Emil Berliner 1887 patentieren lassen.

Anschließend ertönte die ungeduldig erwartete „kratzige Musik“ selbst mit Ohrwürmern wie „Das muss ein Stück vom Himmel sein ...“, „Jawoll, meine Herrn, ...“ „Wo sind Deine Haare, ...“ u.v.m.

Damit das Ganze auch für jedermann im Saal hörbar wurde, hatte Herr Butzmanns Freund Thomas Ulrich aus Siptenfelde mit einem kleinen Trick nachgeholfen – er hat Mikrofone in die Tonköpfe eingebaut. Dadurch wurde es möglich, den Ton zu verstärken und die Lautstärke zu regulieren. Denn, das haben die Besucher am Freitagabend gelernt, an einem Grammophon gibt es keine Lautstärkenregelung. Und noch etwas wissen wir jetzt: auf einer Grammophonplatte ist auf jeder Seite nur ein Titel und nach jeder Platte empfiehlt es sich, die Nadel zu wechseln.

So hatten die beiden Veranstalter alle Hände voll zu tun: Platte wechseln, Platte drehen, Grammophon aufziehen, Nadel wechseln, anderes Grammophon vorführen, ….

Ein großes Dankeschön an die Organisatoren und Veranstalter für diesen wunderschönen nostalgischen Abend und eine noch größere Bitte, da wir nur einen ganz kleinen Teil der Plattensammlung Herrn Butzmanns gehört haben: dürfen wir mit Fortsetzung rechnen?

RMH

Foto zu Meldung: "Das Geheimnis der schwarzen Scheibe"

Zauberhafter Tag des offenen Denkmals in der „Alten Pfarre“ in Hayn

(13.09.2010)

Zehn Jahre ist es es her, dass sich in Hayn der „Alte Pfarre – Neue Wege e.V.“ gegründet hat und zum zehnten Mal beteiligte sich der Verein am vergangenen Sonntag am deutschlandweiten „Tag des offenen Denkmals“. Bei schönstem Sonntagswetter gab es für die ca. 150 Besucher in Hayn einiges zu erleben.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Ingo Einicke und seine Musikschüler mit einem Bläserkonzert vom Kirchturm aus.

Musikalisch ging es dann in der Kirche mit einem Sängerwettstreit zwischen dem Hayner Frauenchor, dem Südharzer Kirchenchor und dem Hayner Männerchor „Harmonie“ weiter - ein Wettstreit, bei dem es keine bzw. drei Sieger gab; jeder der drei Chöre hatte es mit seinem Repertoire verstanden, die Zuhörer von seinem Können zu überzeugen.

Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt von Mr. Lu, dem „Copperfield des Ostens“. Mit seinen Zauberkünsten - egal, ob Karten-, Entfesselungs- oder Seiltricks - hatte er nicht nur die kleinen Besucher in Erstaunen versetzt . Mr. Lu versteht sein Handwerk!

 

Natürlich war auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Zum Kaffee gab es hausgebackenen Kuchen von den fleißigen Bäckerinnen aus Hayn und zum frisch gezapften Bierchen - Deftiges vom Grill, dieses Jahr vom Gastwirt Thomas Grohnert.

 

Und so lange „die Großen“ Kaffee getrunken oder sich in der Pfarre umgesehen haben, welche Fortschritte es denn beim Wiederaufbau des schönen alten Hauses gibt, hat der Harzklubzweigverein Hayn mit Spiel und Spaß, Malen und Basteln dafür gesorgt, dass auch bei „den Kleinen“ keine Langeweile aufkam.

 

Der Tag des offenen Denkmals ist also zu einer festen Größe im Dorfleben geworden. Genau das wünscht sich der „Alte Pfarre – Neue Wege e.V.“: die "Alte Pfarre" soll wieder geistig-kultureller Treffpunkt in Hayn sein.

Vielen Dank allen (ausdrücklich auch den nicht namentlich genannten), die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit und/oder mit ihren Spenden dazu beigetragen haben!

 

RMH

Foto zu Meldung: Zauberhafter Tag des offenen Denkmals in der „Alten Pfarre“ in Hayn

"Wenn einer eine Reise tut, ..."

(19.02.2010)

Am 19.Feb.2010 hielt Heinz Behse in der „Alten Pfarre“ einen kurzweiligen Vortrag über einige seiner Weltreisen. Da es kaum ein Land der Erde gibt, das der ehemalige Eisenbahner nicht bereist hat, fiel die Auswahl natürlich schwer: worüber sollte er konkret berichten? Die zahlreichen Besucher der Veranstaltung konnten selbst die Reiseziele wählen.

Letztendlich haben sie sich im ersten Teil auf einen Bericht über die mutigen „Turmspringer“ auf Vanuatu  im Südpazifik und im zweiten Teil über Reisen zu ein paar der größten und schönsten Wasserfälle der Erde geeinigt. Dabei ging es nicht (nur) um die Niagara-Fälle, sondern (auch) um den Salto Angel in Venezuela mit einer Höhe von fast 1.000m oder der Gullfoss in Island, bei dem bis zu 2.000m³ Wasser pro Sekunde ins Tal stürzen.

Es erübrigt sich zu sagen, dass der Abend viel zu kurz war für die Fülle der Erlebnisse, von denen Herr Behse berichten könnte. Also nehmen wir sein Angebot zu weiteren Vorträgen gerne an.

Falkner gab Einblick in uralte Jagdkunst

(23.10.2009)

Die Kunst, mit Vögeln zu jagen hat eine über 1000-jährige Tradition.

HAYN/MZ/SRO. Der Vortrag „Die Kunst, mit Vögeln zu jagen“ war in diesem Jahr der Auftakt für das Winterprogramm in der „Alten Pfarre“ in Hayn. Dazu hatten sich die Mitglieder des Vereins „Alte Pfarre-Neue Wege“ den Falkner Dieter Kleinbauer aus Merseburg eingeladen. Er gab den zahlreichen Besuchern im Saal der Alten Pfarre einen interessanten Einblick in die weit über 1000-jährige Tradition der Beizjagd.

Den Titel seines Vortrages hat er dem so genannten „Falkenbuch“ entlehnt, das kein Geringerer als der Stauferkaiser Friedrich II. (1194-1250) verfasst hat. In diesem wissenschaftlichen Werk über Vögel und Falknerei wurden erstmals über 900 naturgetreue Vogelbilder dargestellt. Der Kaiser gibt einen Einblick in die allgemeine Vogelkunde, auch Anleitungen zu Aufzucht und Dressur und Verwendung der Jagdfalken. Das Buch, das in einer Abschrift in der vatikanischen Bibliothek erhalten geblieben ist, gilt bis in die heutige Zeit als Standardwerk.

Aber die Ursprünge der Falknerei gehen wahrscheinlich noch weiter zurück, wie archäologische Funde von mumifizierten Falken in Ägypten zeigen. „Denkbar ist auch die Entstehung der Falknerei in den weiten Steppen von Nordafrika“, sagte Dieter Kleinbauer. Seine Blütezeit hatte die Falknerei im Mittelalter. In der „Lex Salica“ (germanisches Stammesrecht) wurde das Recht der salischen Franken auf die Ausübung der Falknerei festgeschrieben. Staunend hörte das Publikum von der harten Strafe, „wer einen Habicht stiehlt, verliert fünf Unzen aus seinem Hinterteil“. Allerdings ging der Blick der Gäste auch gleich zu den scharfen Krallen und dem kräftigen Schnabel des Habichts, der die ganze Zeit auf der linken behandschuhten Hand des Falkners saß. Nicht weniger Respekt einflößend waren die Krallen und der Schnabel des Wanderfalken, der zunächst mit einer Haube auf einem Ansitz saß. Nachdem ihm der Falkner, ganz typisch, mit der rechten Hand und dem Mund, die Haube entfernt hatte, protestierte das Weibchen zunächst, wegen des anderen Vogels auf dem Arm. Das handzahme Tier, das vom Falkner aufgezogen worden war, zeigte sein Missfallen darüber sehr deutlich.

Der Falkner Dieter Kleinbauer blickt mit seinen 65 Jahren, auf eine 30-jährige Erfahrung auf dem Gebiet der Beizjagd zurück. Entsprechend praxisnah stellte er die unterschiedlichen Jagdformen mit dem Habicht und dem Wanderfalken, sowie dem kleinen Jagdhelfer, einem Frettchen, vor. „Während der Habicht eine Fluggeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde erreicht, kann der Wanderfalke im Sturzflug 200 bis 350 Kilometer pro Stunde erzielen“, sagte er. Außerdem gab er dem Publikum den Hinweis, auch „verletzte Greifvögel nie ohne Handschuhe aufzunehmen“. „Als Grifftöter können sie ihnen sonst sehr weh tun“, sagte der Falkner.

Für den interessanten Einblick in die Niederwildjagd auf Rebhuhn, Hase oder Wildkaninchen mit den Greifen, bedankte sich Liane Franke vom Verein „Alte Pfarre-Neue Wege“ im Namen der Anwesenden ganz herzlich. Wohl jeder konnte nun nachvollziehen, weshalb der Falkner Dieter Kleinbauer den Antrag der arabischen Emirate bei der UNESCO unterstützt, die Falknerei in den Katalog des schützenswerten geistigen Kulturerbes der Menschheit aufzunehmen.

Foto zu Meldung: Falkner gab Einblick in uralte Jagdkunst

Tag des offenen Denkmals 2009

(13.09.2009)

Der zweite Sonntag im September wird Deutschland weit als "Tag des offenen Denkmals" begangen. Auch der "Alten Pfarre – Neue Wege e.V." hatte die Türen wieder für jedermann weit geöffnet.

Zur Eröffnung des Programms sorgte dieses Mal „Harzgospel“ aus Neudorf für einen unvergesslichen Hörgenuss.

Anschließend nutzten zahlreiche Besucher die Möglichkeit, sich von den Fortschritten beim weiteren Ausbau des alten Pfarrhauses zu überzeugen sowie in der Fotoausstellung von Christine Lange nach „alten Bekannten“ Ausschau zu halten. Dr. Hans-Werner Gallrein gab mit seinem Vortrag „Lichterloh und schattenkalt“ allen Interessenten Auskunft über den aktuellen Stand der Solartechnik, der Harzklub-Zweigverein Hayn und das „Biosphärenreservat Südharz“ kümmerten sich wieder besonders liebevoll um die kleinsten Besucher – vieles gab es zu erfahren, entdecken, basteln und malen.

Schon zur lieb gewordenen Gewohnheit ist es geworden, dass es in der „Alten Pfarre“ Kaffee und selbst gebackenen Kuchen der Hayner Frauen gibt. Und für diejenigen, denen der Sinn nach Deftigerem stand, hatte dieses Jahr Gastwirt Rico Benkenstein Leckeres vom Grill und aus dem Zapfhahn zu bieten. Vielleicht sollte es als „ausgleichende Gerechtigkeit“ verstanden werden, dass - wie im vergangenen Jahr - wiederum das Wetter nicht recht Bierzelt- und Grillatmosphäre aufkommen ließ?

Abgerundet wurde der Tag mit Musik von Dennis Thomasius und Martin Rose.

Unser Dank an alle, die in ehrenamtlicher Arbeit zum Gelingen des Tages beigetragen haben, auch wenn sie hier nicht explizit genannt sind.

Mit dem "Tag des offenen Denkmals" ist auch die Saison 2009/2010 für unsere monatlichen Veranstaltungen in der "Alten Pfarre" eröffnet.

Wenn Sie Interesse an Vorträgen, Lesungen, Kino, Diskussionsrunden, ... usw. über "Gott und die Welt" haben - informieren Sie sich auf unserer Homepage www.alte-pfarre-hayn.de und besuchen Sie uns in Hayn.


RMH

Foto zu Meldung: Tag des offenen Denkmals 2009

"Die Weltreligionen im Vergleich"

(14.03.2009)

Am 14. März 2009 fand in der "Alten Pfarre" eine Veranstaltung der selterneren Art statt:

Herr Walter Fischer (87), Pfarrer im Ruhestand, aus Straßberg referierte über die Weltreligionen im Allgemeinen und das Christentum im Speziellen.

Seinen gedanklichen Bogen spannte er dabei von der Entstehung der Religionen überhaupt [Glaube an überirdische Mächte und deren Kult] über Buddhismus, Hinduismus, Islam, Judentum, ... bis hin zum Christentum.

Dabei ging es nicht um "Selbstbeweihräucherung" - von Christen für Christen nach dem Motto "die Partei / die Kirche hat immer Recht". Auch nicht darum, welche Religion die beste sei. Diese Frage finden wir in Lessings "Nathan der Weise" hinlänglich behandelt.

Es ging um heidnische Götter- (oder Götzen-) anbetung, um Römische Antike, um Karl Marx, um die aktuelle "Finanz- und Wirtschaftskrise", um Kriege im Namen von Religionen, um Goethes "Faust", um Winnenden, Erfurt und Emsdetten und, und, und ...

Was hat das alles miteinander zu tun? Nichts - und vieles!

Schauen wir uns doch die "Zustände [wie] im alten Rom" an. Und? Fällt uns nichts auf?

Ganz im Sinne des "Alte Pfarre - Neue Wege e.V." fand ein sehr nachdenkliches Gespräch "über Gott und die Welt" statt.

Unseren herzlichsten Dank an Herrn Fischer dafür, dass er uns seine - nicht im geringsten "verknöcherte" - Weltanschauung (oder anders: seinen Glauben) offen und lebensnah dargelegt hat, herzlichen Dank für die vielen Denkanstöße!

Foto zu Meldung: "Die Weltreligionen im Vergleich"

"Hayner Geschichte - Aus der Land- und Forstwirtschaft"

(28.02.2009)

Nach dem Vortrag "Streifzug durch die Hayner Geschichte" im vergangenen Jahr wurde vielfach die Bitte geäußert, weitere derartige Veranstaltungen folgen zu lassen.

Am 28. Februar 2009 hat der Harzklub Zweigverein zum Vortrag "Hayner Geschichte - Aus der Land- und Forstwirtschaft" eingeladen. Die 40 Gäste haben bewiesen, dass dieses Thema auf allgemeines Interesse stößt.

Bei den nahezu 500 angebotenen Fotos aus der jüngeren - aber auch weiter zurück liegenden - Vergangenheit von Hayn war für jeden etwas dabei. So erfolgte unter den Gästen schon während des Vortrages, aber auch beim anschließenden gemütlichen Beisammensein ein reger Austausch von Erinnerungen. Wen wundert es, dass beim "Schwelgen in Nostalgie" der Abend mal wieder viel zu kurz war?

Zusätzlich konnte das neue "Hayner Heimatheft" in Form einer CD-ROM käuflich erworben werden.

 

PS: Wer es verpasst haben sollte, der kann sich mit seinem Wunsch nach einer CD-ROM jederzeit noch an den Harzklub wenden.

http://www.harzklub.de/zweigvereine/hayn.html

Foto zu Meldung: "Hayner Geschichte - Aus der Land- und Forstwirtschaft"

"Der Harz - Ein Bilderbuch der Natur"

(23.01.2009)

Am 23. Jan. 2009 lud der "Alte Pfarre - Neue Wege e.V." zu einem Diavortrag von und mit Wolfgang Hoßbach ein.

Er führte mit seinem „Spaziergang“ (bald zu Fuß, bald mit der Harzquerbahn) durch den Wald, über Wiesen, vorbei an Seen, durch die schönsten Täler in luftige Höhen mit phantastischen Aussichten.

Und natürlich: alle Wege durch den Harz führen – auf den Brocken:

 

Stehenbleiben siebenmal

Sieben ist die Zauberzahl

Sieben Köpf' bei Ungeheuern

Sieben Jahr, dich zu erneuern

Sieben Punkte hat das Glück

Sieben Brücken ins Zurück

Sieben Regenfarben locken

Zum BROCKEN

[Bernd Wolff]

 

 

Aber es waren nicht "nur" herrliche Bilder. Mit seinen kurzweiligen Ausführungen gab Herr Hoßbach tiefere Einblicke in Geologie und Geschichte, Flora und Fauna sowie Sagenschatz und Brauchtum des Harzes. Vielleicht hat der eine oder andere schon während des Vortrags Pläne für die nächsten Streifzüge durch den Harz geschmiedet.

Foto zu Meldung: "Der Harz - Ein Bilderbuch der Natur"

"Vaya con Dios - und führe uns in Versuchung" (Kirchenkino)

(14.11.2008)

Alle, die mal wieder Kino erleben wollten, denen aber der Weg ins nächste Kino zu weit war, das dortige Programm nicht zugesagt hat oder der Eintritt zu teuer war, waren herzlich eingeladen zum Kirchenkino in der "Alten Pfarre" in Hayn.

 

Eine heitere Komödie über die Versuchungen des modernen Lebens, Glaube und Kirche in unserer Zeit. 

 

Und wer es verpasst hat - Kirchenkino wird es wieder geben!

Foto zu Meldung: "Vaya con Dios - und führe uns in Versuchung" (Kirchenkino)

Tansania

(24.10.2008)

Die ev. Kirchgemeinde Hettstedt unter der Leitung von Pfarrer Sebastian Bartsch unterhält eine feste Partnerbeziehung zur Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde Mlandege (Stadtteil von Iringa) in Tansania.

Schülerinnen und Schülern aus armen Familien werden in ihrer Schulausbildung durch das Aufbringen (Spenden) von Schulgeld unterstützt.

Die Kirchgemeinde St. Jacobi hat einen Kindergarten in Mlandege errichtet und unterhält diesen durch jährliche Spenden.

Des Weiteren wird ein Straßenkinderprojekt für AIDS-Waisen unterstützt.

 

Pfarrer Bartsch berichtete sehr lebhaft von einem Aufenthalt in Tansania und von den persönlichen Eindrücken, die er gewonnen hat.

 

Unsere Gäste, darunter auch ein Pfarrer in Rente, Pf. Walter Fischer aus Straßberg folgten seinen Ausführungen sehr interessiert.

 

Unsere eingesammelte Spende übergaben wir zum Schluss der Veranstaltung an Pfarrer Bartsch zur Weiterleitung nach Tansania.

Foto zu Meldung: Tansania

Tag des offenen Denkmals 2008

(14.09.2008) Der zweite Sonntag im September wird deutschlandweit als "Tag des offenen Denkmals" begangen.

Auch die "Alte Pfarre" in Hayn stand wieder allen Interessierten offen, und so fanden sich viele Besucher beim "Alte Pfarre - Neue Wege e.V." ein.

Mit warmen Worten des Dankes an alle, die in ehrenamtlicher Arbeit zum Gelingen des Tages beigetragen haben, eröffnete Liane Franke die Veranstaltung in der Hayner Kirche.

Der anschließende "Sängerwettstreit" zwischen dem Frauenchor und dem Männerchor "Harmonie" wurde durch das Klavierspiel von Kerstin Benkenstein in angenehmer Weise umrahmt. Von Allen konnte man sich nur mehr wünschen. (Die Deutung dessen, dass sich beim Gesang des Frauenchores die Sonne hat blicken lassen, sei jedem selbst überlassen.)

Beim Besuch im alten Pfarrhaus konnte man sich über den aktuellen Stand des Ausbaus, über die Arbeit der Vereine "Alte Pfarre - Neue Wege e.V." und "Harzklub-Zweigverein Hayn e.V." informieren. Besonderer Andrang herrschte in diesem Jahr bei der Ausstellung des alten Hausgerätes, das aus ganz Hayn zusammen getragen wurde. Die Jüngsten hatten allerdings mehr Spaß am Basteln, Malen oder Schatz suchen.

Für das leibliche Wohl sorgten die Hayner Frauen mit hausgebackenem Kuchen und der Gastwirt Thomas Grohnert, der leider dieses Jahr das undankbarste Los gezogen hatte - bei dem feucht-kalten Wetter mochte keine rechte Bierzelt- und Grillatmosphäre aufkommen.

Deshalb ein besonderes Dankeschön, dass er trotzdem seinen Mann gestanden hat.

 

Mit dem "Tag des offenen Denkmals" ist auch die Saison 2008/2009 für unsere monatlichen Veranstaltungen in der "Alten Pfarre" eröffnet. Wenn Sie Interesse an Vorträgen, Lesungen, Kino, Diskussionsrunden, ... usw. über "Gott und die Welt" haben- informieren Sie sich auf unserer homepage.

[Harzklub-Zweigverein Hayn e.V.]

Foto zu Meldung: Tag des offenen Denkmals 2008

Ich pflanze (m)einen Baum

(30.04.2008)

Trotz Globalisierung, Flexibilität und Mobilität – der Mensch braucht seinen Ruhepol, braucht seine Wurzeln.

So ist es in Hayn/Harz auf Initiative des "Alte Pfarre – Neue Wege e.V." und in Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte "Kinderland" inzwischen zur Tradition geworden, dass sich die Kinder auf dem Alleenkopf "ihren Baum" pflanzen.

So sind bei der diesjährigen Aktion am vergangenen Sonntag (27.4.2008) wieder zehn Bäumchen dazu gekommen. Jedes Bäumchen ist mit einem Namensschild versehen, auf dem auch das Geburtsdatum des "Besitzers" vermerkt ist.

In seinem Grußwort an die Akteure und die zahlreichen Besucher äußerte Thomas Grohnert, der Bürgermeister von Hayn, die Hoffnung: "Möge hier auf dem Alleenkopf künftig ein Wald stehen."

Umrahmt wurde die diesjährige Aktion durch einen gemischten Chor. Unter der Leitung von Urs Kolbe sangen die Kinder der Kindertagesstätte zusammen mit ihren Muttis passende Lieder zum Thema " Pflanzen, Hegen und Pflegen von Bäumen".

Nach vollbrachter Arbeit waren alle Beteiligten und Besucher der Veranstaltung zu selbst gebackenem Kuchen auf den Hof der "Alten Pfarre" eingeladen.

Vielen Dank allen Aktiven und Beteiligten - dem Sponsor der Bäumchen, der freiwilligen Feuerwehr, die für das Wasser zum Angießen sorgte, dem Gastwirt, der "mit Grill und Zapfhahn" zur Stelle war, und natürlich allen Helfern, die ehrenamtlich "im Hintergrund" für ein gutes Gelingen der Aktion sorgten.

Mögen die Bäumchen gedeihen und, indem sie Wurzeln schlagen, ihre "Besitzer" mit Hayn verankern!

R.-M.H.

Foto zu Meldung: Ich pflanze (m)einen Baum

Wildkatzenforschung im Südharz

(11.04.2008)

Am 11. April 2008 gab Malte Götz in der "Alten Pfarre" einen Einblick in das versteckte Leben der heimischen Wildkatzen.

Durch seinen professionellen Vortrag wurden die (wieder zahlreichen) Besucher über die Art "Felis silvestris", ihren Lebensraum und ihre Gefährdung informiert.

 

Das nächste Forschungsprojekt Herr Götz' könnte der Luchs sein - vielleicht hören wir auch davon?

Foto zu Meldung: Wildkatzenforschung im Südharz

Israel - Bildungsreise

(04.04.2008)

Am 4. April 2008 berichtete Constanze Bartels in der "Alten Pfarre" von Ihrer Reise zu biblischen Stätten in Israel.

Dabei wurden so klangvolle Namen wie z.B. "Genezareth", "Nazareth" oder "Bethlehem" durch Bilder und Schilderungen persönlicher Reiseeindrücke lebendig.

Bettina Kaufmann ergänzte durch passende Zitate aus der Bibel.

Ein Mitbringsel von Frau Bartels für die Zuhörer war ein Kreuz von Olivenholz aus dem Garten Getsemane.

 

Vielen Dank an Frau Bartels für ihren interessanten Vortrag!

Foto zu Meldung: Israel - Bildungsreise

Streifzug durch die Hayner Geschichte

(15.03.2008)

Zum Vortrag von Herrn W. Jahn fanden sich am 15. März 2008 viele Interessenten beim "Alte Pfarre - Neue Wege e.V." ein

 

Vielfach geäußerte Bitte an Herrn Jahn: "So etwas sollte wieder statt finden - besonders auch zur älteren Geschichte von Hayn."

Foto zu Meldung: Streifzug durch die Hayner Geschichte

"Liebe nah und fern"

(21.02.2008)

Am 21. Feb. 2008 lud der "Alte Pfarre - Neue Wege e.V." zu einem Literaturabend ein.

Dagmar Mayer aus Erfurt stellte in Prosa und Lyrik ihr Buch "Die Skorpionfrau" vor.

 

"Nichts ist so schön und so schmerzhaft zugleich wie das Erinnerungsvermögen der Menschen."

 

Damit beginnt Frau Mayers Autobiografie und indem sie uns an ihrem Leben Teil haben lässt, steigen in uns eigene Erfahrungen auf.

 

Hinweis: "Die Skorpionfrau" kann in der "Alten Pfarre" ausgeliehen werden.

Foto zu Meldung: "Liebe nah und fern"

Essen und Trinken im Wandel der Zeit

(01.02.2008)

In einem kurzweiligen Vortrag informierte Prof. Dr. Ing. h.c. Wolfram Schnäckel von der FH Köthen über Ess- und Trinkgewohnheiten gestern und heute. Dabei ging es unter anderem auch um die Herstellung und Konservierung und das "An-den-Mann-Bringen" von Lebensmitteln. So existierten z.B. schon im frühen Mittelalter "Garküchen" - die Vorläufer der heutigen "Fastfood-Restaurants".

Prof. Dr. Schnäckels Fazit: Konservierungsmittel, Panscherei, ... usw. gibt es nicht erst seit heute, aber heute haben wir die Möglichkeiten uns zu informieren und der genauen Analyse. Diese erfolgte in der "guten alten Zeit" ausschließlich mithilfe der menschlichen Sinne: anschauen, riechen, probieren.

Foto zu Meldung: Essen und Trinken im Wandel der Zeit

Chancen und Risiken der Gentechnik

(06.03.2007)

Was wir alle wollen ist, dass wir uns jederzeit satt essen können. (Und wir werden auf dem Erdenrund immer mehr und die Anbauflächen werden immer weniger.)

Was wir nicht wollen ist, dass uns "Schädlinge" unsere Saat, unsere Ernte vernichten. Was wir nicht (mehr) wollen ist, die "chemische Keule" einzusetzen. Und was wir auch nicht wollen ist, zum "Zauberlehrling" zu werden.

Also stehen wir vor der Frage: was tun?

Natürlich kann man in zwei Stunden nicht alle Fragen zur Gentechnik klären.

Was aber Dr. Gerhard Hartmann von der LLFG Sachsen-Anhalt mit seinem Vortrag am 6. März 2007 konnte: eine auf Fakten begründete, vorurteilsfreie und vor allem emotionslose Diskussion in Gang zu bringen.

Dabei erinnerte er uns an Dinge, die wir eigentlich von der Schule her wissen müssten: was sind Arten, was sind Sorten, was ist Züchtung, ... usw.

Bei dieser Diskussion sollten die zwei Seiten der Medaille betrachtet werden: was ist (gen-)technisch möglich (und nötig) und welche wirtschaftlichen / politischen Randbedingungen müssen dafür geschaffen werden?